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Cyberkriminelle missbrauchen Facebook zur Verbreitung schädlicher Links Die aktuelle Pressemitteilung von Kaspersky befasst sich mit Cyberkriminelle und dem Missbrauch von Facebook. Kaspersky Lab verzeichnete im dritten Quartal 2011 einen Anstieg an Internet-Attacken. Vor allem Deutschland etabliert sich immer mehr als Hort für Malware. Zudem missbrauchen Cyberkriminelle vermehrt Facebook, um schädliche Links zu platzieren. Ein weiterer Trend: Cyberkriminelle „drucken“ ihr virtuelles Geld selbst und vermehren so illegal ihre Bitcoins. Die mithilfe des Kaspersky Security Network (KSN) gewonnenen Daten basieren auf Rückmeldungen der Heimanwenderprogramme Kaspersky Anti-Virus, Kaspersky Internet Security und Kaspersky PURE Total Security. Im dritten Quartal 2011 wehrte das KSN 226.116.594 Attacken ab, die von Internet-Ressourcen in verschiedenen Ländern durchgeführt wurden. Dies entspricht einem Anstieg um 8,4 Prozent im Vergleich zum Vorquartal (208.707.447 Attacken). Ein Indiz dafür, dass die Angriffsquellen immer gefährlicher werden: Cyberkriminelle versuchen mit jeder schädlichen Webseite, gleich mehrere Schadprogramme auf Anwender-Computer einzuschleusen. Mehr Internet-Attacken mithilfe deutscher Infrastruktur Wenn man sich auf die Suche nach denjenigen Ländern begibt, welche die meisten infizierten Web-Ressourcen beherbergen, wird man vermehrt auch in Deutschland fündig. Die Bundesrepublik liegt hier mit 12,72 Prozent im dritten Quartal 2011 auf Platz 3. Dies entspricht einer Steigerung um 4,9 Prozentpunkte im Vergleich zum zweiten Quartal. Führend sind die USA mit 29,27 und Russland mit 16,46 Prozent. Betrachtet man das durchschnittliche Infektionsrisiko [1] sind die deutschsprachigen Internetnutzer allerdings recht sicher. Denn lediglich 15,4 Prozent der deutschen und 14,4 Prozent der Schweizer KSN-Nutzer hatten im dritten Quartal eine lokale Malware-Infektion auf ihrem Rechner, Platz vier und drei in den Top 5. Auf den ersten beiden Plätzen liegen Japan mit 10 Prozent und Dänemark mit 10,7 Prozent. Das größte durchschnittliche Infektionsrisiko haben derzeit Nutzer aus Bangladesh (92,7 Prozent) und dem Sudan (87,5 Prozent). Die vollständige Pressemitteilung finden Sie unter folgender URL: |