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Kaspersky Lab veröffentlicht Malware-Prognose für das Jahr 2010 Kaspersky Lab prognostizierte für das Jahr 2009 eine Reihe an globalen Malware-Attacken. Leider wurde diese Vorhersage bestätigt. Im Jahr 2010 erwartet der IT-Sicherheitsexperte mehr Angriffe auf Filesharing- oder P2P-Netzwerke, raffiniertere und komplexer programmierte Schadprogramme sowie verstärkt Angriffe auf mobile Geräte. Die Analysten von Kaspersky Lab gehen davon aus, dass Cyberkriminelle im kommenden Jahr neuartige Angriffe auf Internetanwender starten werden. Dabei wird es weniger um Angriffe auf Webseiten und Anwendungen, sondern auf Filesharing- beziehungsweise Peer-to-Peer-Netzwerke (P2P-Netze) gehen. Die Kaspersky-Analysten gehen zudem davon aus, dass die Zahl der gefälschten Antiviren-Programme im kommenden Jahr wieder abnehmen wird, ähnlich wie der Rückgang der Gaming-Trojaner im Jahr 2009. Gefälschte Antiviren-Programme traten zum ersten Mal verstärkt im Jahr 2007 auf, 2009 gab es dann den absoluten Höhepunkt (siehe auch http://www.viruslist.com/de/analysis?pubid=200883672). "Cyberkriminelle werden im Jahr 2010 ihre Schadprogramme noch raffinierter programmieren und einsetzen. Zahlreiche Antiviren-Programme werden daher nur sehr langsam auf komplexer werdende schädliche Dateien und verfeinerte Rootkit-Technologien reagieren können", sagt Alex Gostev, Director des Global Kaspersky Lab Research & Analysis Team. "IT-Sicherheitsunternehmen werden diesem Phänomen mit der Entwicklung von noch komplexer funktionierenden Schutz-Mechanismen begegnen." Allerdings erwartet Kaspersky Lab im kommenden Kalenderjahr vermehrt Angriffe auf das iPhone und das Android-Betriebssystem für Mobiltelefone. Die ersten Schadprogramme für diese Plattformen wurden bereits im Jahr 2009 entdeckt - ein sicheres Zeichen dafür, dass diese verstärkt in den Fokus der Cyberkriminellen rücken werden. Im Gegensatz zu iPhone-Benutzern, die nur bei infizierten Geräten gefährdet sind, laufen Android-Anwender ständig Gefahr, sich mit Malware zu infizieren. In China wird das Betriebssystem Android immer beliebter, allerdings ist Fremdsoftware auf diesen mobilen Endgeräten in der Regel nicht adäquat geschützt. Die Folge: Cyberkriminelle werden es verstärkt auf Smartphones abgesehen haben, auf denen Android läuft. Die Hauptursache für Malware-Attacken im Jahr 2010 werden Sicherheitslücken in beliebten Programmen sein. Diese Lücken werden sowohl in Fremdsoftware, wie den Programmen von Adobe oder Apple, als auch bei Windows 7, dem neuen Betriebssystem von Microsoft, auftauchen. Den vollständigen Artikel zu diesem Bericht finden Sie unter http://www.kaspersky.com/de/news?id=207566287 |