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Rasante Vermehrung: Android-Schädlinge, Bitcoins und ZeuS-Trojaner legen zu Kaspersky Lab ermittelte im August 2011 ein neues Niveau an Android-Schädlingen. Knapp ein Viertel aller mobilen Schadprogramme attackiert mittlerweile das Google-Betriebssystem. Zudem haben es Cyberkriminelle auf die Generierung der virtuellen Zahlungseinheit Bitcoins abgesehen. Schließlich identifizierte der IT-Sicherheitsexperte eine neue Variante des Online-Banking-Trojaners ZeuS. Nutzer sollten in nächster Zeit bei Online-Bankgeschäften vorsichtig sein. Die mithilfe des Kaspersky Security Networks (KSN) gewonnenen Daten basieren auf Rückmeldungen der Heimanwenderprogramme Kaspersky Anti-Virus, Kaspersky Internet Security und Kaspersky PURE Total Security. Im August 2011 wurden 193.989.043 Netzattacken abgewehrt, 64.742.608 Infizierungsversuche über das Web blockiert, 258.090.156 Schadprogramme zur lokalen Infektion entdeckt und unschädlich gemacht sowie 80.155.498 heuristische Vorfälle gezählt.
Rekordstand für Android-SchädlingeAnfang August 2010 wurde das erste Schadprogramm für das Betriebssystem Android entdeckt: der SMS-Trojaner FakePlayer. Seither nehmen Android-Schädlinge rasant zu. Zum gegenwärtigen Zeitpunkt wurden 24 Prozent aller mobilen Schadprogramme für Googles Betriebssystem geschrieben. Seit dem Erscheinen von FakePlayer entdeckte Kaspersky Lab 628 Modifikationen verschiedener Schadprogramme für Android. Betrachtet man die Gesamtzahl aller zwischen dem 1. August 2010 und 31. August 2011 erkannten Schädlinge für Smartphones (ohne J2ME - Java 2 Platform, Micro Edition), so entfallen 85 Prozent davon auf Android-Angreifer.
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